Buchcover in Auftrag geben: Die gröten Fehler

Ein Buchcover in Auftrag geben: Die größten Fehler

Planst du, bei einem Designer ein Buchcover in Auftrag zu geben? Dann Vorsicht: Dieser Beitrag enthält Real-Talk!

Ein Cover in Auftrag geben: Ein spannendes neues Kapitel

Als Autorin und Designerin ist das Cover für mich immer das Spannendste an einem neuen Buchprojekt. Denn durch das Cover wird die Geschichte Realität. Die Veröffentlichung und die Aussicht, das eigene Buch in Händen zu halten, rückt in greifbare Nahe.

Da ist es nicht verwunderlich, dass man auf diesen Moment hin fiebert. Aber Achtung: Es gibt einen Fehler, den die meisten Autor:innen begehen, wenn ein Buchcover in Auftrag gegeben wird.

Zu denken, dass das Cover IHNEN gefallen muss.

Der größte Fehler und seine Auswirkungen

Oh boy, ich spüre schon beim Schreiben dieser Zeilen, wie sich Stress in meinem Körper breitmacht. Weil ich genau weiß, wohin es führt, wenn Autor:innen auf Biegen und Brechen ihre Vorstellungen durchboxen wollen: Zu miesen Verkaufszahlen.

Merke: Das Cover ist nicht dazu da, um DIR zu gefallen.

Ein Cover muss:

  • der Zielgruppe entsprechen
  • das Genre widerspiegeln
  • Regeln und Vorgaben von Design erfüllen (Lesbarkeit, Goldener Schnitt, …)
  • nicht zu überladen wirken
  • einen Eindruck von der Geschichte vermitteln
  • zu einer Kaufentscheidung führen

Mein Job als Designer

Bei der Covergestaltung ist mir eine Sache besonders wichtig: Dass das Cover sich verkauft und meinen Autor:innen Geld in die Taschen spült. Das klingt wahrscheinlich unromantisch. Aber genau so ist es.

Natürlich LIEBE ich es, meinen Kund:innen Träume zu erfüllen und ihr Herzenscover zu gestalten. Aber was nutzt es, einen Traum zu erfüllen, wenn dann die Verkäufe ausbleiben?

Darum bin ich im Gestaltungsprozess immer ehrlich und gebe Feedback zu den Ideen. Denn am Ende geht es darum, die Zielgruppe zu erreichen. Wozu beschäftigt man denn einen Profi, wenn man denkt, selbst alles besser zu wissen?

Würdest du einem Mechaniker erklären, wie er dein Auto zu reparieren hat? Nein, weil es danach nicht mehr laufen würde. Warum ist es dann für dich okay, dein Cover an der Zielgruppe vorbei zu gestalten?

Ich finde das nicht nur schade, sondern auch super ärgerlich, wenn ich sehe, dass Potenzial verschenkt wird, nur um den eigenen Willen durchzusetzen. Deshalb beende ich Zusammenarbeiten dieser Art in der Regel nach dem Auftrag. Ich möchte nicht mit Menschen arbeiten, die kein Vertrauen in meine Expertise haben. Denn ich wünsche mir das bestmögliche Ergebnis für meine Kund:innen.

Ich habe in der Regel keinen Einfluss darauf, wie meine Autor:innen dann später das Buch bewerben, es sei denn, sie buchen eine Marketingbetreuung bei mir. Die Reichweite hängt vom Marketing ab. Aber durch die Covergestaltung kann ich zumindest meinen Teil zum Erfolg eines Buchs beitragen – denn das Cover ist der Verkaufsfaktor Nummer 1.

Denn für den Erfolg deines Buchs solltest du nicht an der Qualität sparen 🙌

Du bist neu in der Buchbranche und möchtest wissen, wie aus einer Geschichte überhaupt ein Buch wird? Welche Stationen sie durchlaufen muss? Dann hol dir mein 0€ eBook „1, 2, Autor“. Nach Anmeldung zu meinem Newsletter schicke ich es dir gemeinsam mit anderen hilfreichen Tools zu. Schau dazu hier vorbei:

Kommentar verfassen

Kopieren von dieser Seite ist nicht erlaubt.

    0
    Dein Warenkorb
    Dein Warenkorb ist leer.Zurück zum Shop.

    Entdecke mehr von NH-Buchdesign – Coverdesign für Selfpublishing und Verlage

    Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

    Weiterlesen